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GÖD: Der Gehaltsabschluss 2014

Die Gehälter steigen ab 1. März 2014 staffelwirksam zwischen 2,53 und 1,55%, Nebengebühren und Zulagen werden um 2,02% erhöht. Für 2015 wurde die Abgeltung der vollen Inflationsrate plus ein Anteil am Wirtschaftswachstum vereinbart.

Nach mehreren ergebnislosen Verhandlungen mit der Bundesregierung konnte nun das Verhandlungsteam der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst unter Führung von Fritz Neugebauer einen Durchbruch erzielen.

Das ursprünglich von der Bundesregierung angebotene Volumen für eine staffelwirksame Erhöhung der Gehälter konnte nahezu verdoppelt werden. Dieser beachtliche Erfolg ist nur möglich, weil 40.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Demonstration am 18. Dezember 2013 dem Verhandlungsteam der GÖD den Rücken gestärkt haben.

Das Verhandlungsergebnis im Detail:
2014

  •  Ab 1. März 2014 greift eine staffelwirksame Erhöhung bei den niedrigsten Gehältern um 2,53% und bei den höchsten Gehältern um 1,55%.
  •  Der Gehaltsansatz V/2 und damit auch die Nebengebühren und Zulagen werden um 2,02% erhöht.
  •  Die Laufzeit des Abkommens für 2014 beträgt 12 Monate.

2015

  •  Für 2015 wurde vereinbart, dass die volle Inflationsrate plus 0,1% abgegolten werden.
  •  Laufzeit: 1.3.2015 bis 31.12.2015.

Gehaltstabelle 2014

göd.fcg Gehaltstabelle 2014 – Download

Gehaltsverhandlungen 2014 abgeschlossen!!

In der Nacht von 16 01 auf 17 01 14 wurden die Gehaltsverhandlungen mit den Beamten abgeschlossen!

2014

Ab 01 03 14 bis  28 02 15        staffelwirksame Erhöhung  + 2,53 % bis 1,55 %,

Zulagen +2,02 %  von 01 03 14 bis 31 12 2015:

2015

volle Inflationsabgeltung + 0,1 %.

Laufzeit: 1.3.2015 bis 31.12.2015

GÖD: Inakzeptables Regierungsangebot für Gehalt 2014

logo

 

In der heutigen 4. Runde der Gehaltsverhandlungen für die öffentlich Bediensteten für das Jahr 2014 waren die Vertreter der Bundesregierung, BM Gabriele Heinisch-Hosek und StS Reinhold Lopatka, nicht in der Lage, ein den Leistungen und Erwartungen der öffentlich Bediensteten angemessenes Angebot zu legen: 1% Gehaltserhöhung und eine Einmalzahlung (nicht staffelwirksam)!! 

Ein derartiges Angebot entspreche “in keinem Fall den berechtigten Erwartungen der Kolleginnen und Kollegen”, kommentierte der Vorsitzende der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD), Fritz Neugebauer, die Vorgangsweise der Regierungsvertreter. International erhielten die öffentlichen Dienste in Österreich Bestnoten, verwies Neugebauer auf eine aktuelle OECD-Studie – von Seiten der Bundesregierung werde dies aber nicht entsprechend gewürdigt. Dies Sorge für “entsprechend schlechte Stimmung in der Kollegenschaft”, betonte der Vorsitzende der Gewerkschaft der Gemeindebedienstete, LAbg. Christian Meidlinger.

Da die entsandten Vertreter der Bundesregierung offenbar nicht in der Lage waren, ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen, fordern die Gewerkschaften umgehend Gespräche mit den Spitzen der Bundesregierung. Die weitere Vorgangsweise wird in den Gremien beraten.

ots.at

OTS_20131210_OTS0246

3. Verhandlungsrunde: Kein Angebot für einen Gehaltsabschluss! Resolution der GÖD-Bundeskonferenz!

Werte Kolleginnen und Kollegen!

Wie berichtet hat die Bundesregierung auch in der dritten Gehaltsrunde kein Angebot für einen Gehaltsabschluss vorgelegt. Der Öffentliche Dienst der Republik Österreich hat über Jahre Einsparungen solidarisch mitgetragen und somit dafür gesorgt, dass Österreich die Wirtschaftskrise besser als andere Länder Europas bewältigt hat. Im Rahmen des Konsolidierungspakets 2013  wurde neben anderen Punkten eine Nulllohnrunde akzeptiert.

Ich ersuche deshalb jenem Regierungsmitglied der ÖVP, welches für die Anliegen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Österreichs zuständig ist, unserer ÖAAB-Bundesobfrau Dr. Johanna Mikl-Leitner per E-Mail eure Unterstützungen darzustellen.

Ihre E-Mailadresse lautet: johanna.mikl-leitner@oeaab.com.

Ein weiteres Sonderopfer des Öffentlichen Dienstes ist nicht akzeptabel!

Anbei darf die Resolution der GÖD-Bundeskonferenz übermittelt werden.

RESOLUTION
der GÖD-Bundeskonferenz vom 19.11.2013

Gehaltsverhandlungen

Auch die dritte Verhandlungsrunde zwischen BM Heinisch-Hosek und dem Verhandlungsteam der Gewerkschaften (GÖD und GdG-KMSfB) brachte keine Annäherung.
Nach neuerlichen Diskussionen über die Wirtschaftsdaten wurde das Verhandlungsteam der Bundesregierung aufgefordert ein Angebot zu machen.
Die konkrete Frage, zunächst wenigstens die Abgeltung der Inflationsrate außer Streit zu stellen, wurde schlicht verneint.
Nachdem BM Heinisch-Hosek weder ein konkretes Angebot gemacht und nicht einmal die Sicherung der Kaufkraft für die öffentlich Bediensteten zugestanden hat, wurden die Verhandlungen unterbrochen.
Ein weiterer Termin konnte noch nicht vereinbart werden.
Die Bundeskonferenz der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst fordert die Bundesregierung auf, die hervorragenden Leistungen der öffentlich Bediensteten, die auch von der OECD in einer vergleichenden Studie gewürdigt wurden, entsprechend anzuerkennen und ein faires, kaufkrafterhaltendes Angebot zur Erhöhung der Gehälter für 2014 zu machen. Es sind die hervorragenden Leistungen der Kolleginnen und Kollegen, die eine so herausragende Beurteilung durch die OECD möglich gemacht haben.

Die GÖD-Bundeskonferenz ermächtigt das Präsidium zur Durchsetzung der angeführten Forderungen gewerkschaftliche Kampfmaßnahmen in allen notwendigen Intensitäten einzusetzen. Ein entsprechender Antrag ist dem ÖGB-Vorstand zu übermitteln.

GÖD: Gehaltsverhandlungsrunde 2014

Gehaltsabkommen2014

 

Wiederholt, zuletzt am 4. September 2013,  hat die Gewerkschaft des öffentlichen Dienstes die Vertreter der Regierung aufgefordert die Gespräche für eine “Gehaltsrunde 2014″ aufzunehmen. Auch die Bundesländer reihen sich zu diesen Verhandlungen hinter der GÖD ein, um gestärkt durch das Signal einer großen Gemeinschaft, einen besseren Abschluss zu erzielen. In der Vergangenheit haben ja einige Bundesländer keine guten Erfahrungen mit Einzelverhandlungen machen müssen.

Von Seiten der Regierungsbank, vertreten durch Heinisch-Hosek, noch keinerlei ………………………………………

Aufforderung zu Gesprächen Gehaltsverhandlungen 2014

Kehrtwende: Pühringer kündigt mehr Geld für Beamte an

Der VP-Landeschef will die Gehälter von Landes- und Gemeindebediensteten nun doch “moderat erhöhen”. Im Blick hat er vor allem kleine Einkommen. Als Grund gibt Pühringer das Sparpaket der Bundesregierung an.

Mehr …

göd.fcg Gehaltstabelle 2012 – Download

Die Beamten-Gehälter werden um 2,68 bis 3,36 Prozent angehoben – im Schnitt bedeutet dies eine Erhöhung um die Inflationsrate von 2,95 Prozent. Die  Gehaltserhöhung für das Jahr 2012 setzt sich aus einem plus von 2,56 % und einem Fixbetrag von € 11,10 zusammen; Zulagen steigen um plus 2,95 %.

Die Erhöhung tritt ab 1. Februar 2012 in Kraft.

Gehaltsverhandlungen: Beamte bekommen um 2,68 bis 3,36 Prozent mehr

Einigung nach fünfeinhalb Stunden in vierter Verhandlungsrunde erzielt – Gehaltserhöhung erst ab 1. Februar wirksam

Wien – Die Beamten-Gehälter werden um 2,68 bis 3,36 Prozent angehoben – im Schnitt bedeutet dies eine Erhöhung um die Inflationsrate von 2,95 Prozent. Darauf haben sich Regierung und Gewerkschaft am Sonntagabend nach fünfeinhalb Stunden in der vierten Verhandlungsrunde geeinigt. Wirksam wird der Abschluss nicht mit 1. Jänner, sondern erst mit 1. Februar. Zudem wird die Jubiläumszulage für Frühpensionisten nach 35 Dienstjahren abgeschafft. Damit bleiben die Kosten für den Staat bei rund 280 Millionen Euro und damit im Bereich der von der Regierung ursprünglich angepeilten 277 Millionen Euro.

Der Abschluss von 2,95 Prozent im Schnitt hätte das Budget mit 328 Millionen Euro belastet. Durch das um einen Monat verspätete Inkrafttreten werden 28 Millionen eingespart. Die Ersparnis durch die Abschaffung der Jubiläumszulage nach 35 Dienstjahren bringt weitere 20 bis 35 Millionen Euro.

“Respektabler Abschluss”

Im Gegensatz zu den bisherigen Runden war die Gewerkschaft in der letzten Verhandlungsrunde ohne Experten nur mit ihren Vorsitzenden Fritz Neugebauer (GÖD) und zwei seiner Stellvertreter sowie Christian Meidlinger (Gemeindebedienstete) erschienen. Auf Regierungsseite saßen neben der zuständigen Ministerin Gabriele Heinisch-Hosek und Finanzministerin Maria Fekter erstmals auch Bundeskanzler Werner Faymann und Vizekanzler Michael Spindelegger am Verhandlungstisch.

Beide Seiten zeigten sich mit dem Abschluss zufrieden. Faymann und Spindelegger sprachen von einem “guten Ergebnis”, Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek von einem “respektablen Abschluss”. Auch GÖD-Vorsitzender Fritz Neugebauer sah angesichts des wirtschaftlichen Umfeldes einen “sehr guten Abschluss”.

Neugebauer hatte vor der Sitzung 3,9 Prozent mehr gefordert und betont, dass ein “Dreier” vor dem Komma für ihn unerlässlich sei. Fekter hatte vor den Verhandlungen festgestellt, dass der Dreier bei dem Angebot der Regierung von 2,5 Prozent oder 277 Millionen Euro bei einer sozialen Staffelung für 70 Prozent der kleinen und mittleren Einkommen möglich wäre. Auch Faymann hatte  darauf verwiesen, dass mit den angebotenen 2,5 Prozent für die untersten Einkommen die Inflation von 2,95 Prozent abgegolten werden könne. (derstandard.at)

Fritz Neugebauers einsamer Kampf

Während die Steiermark eine Nulllohnrunde beschließt, bleibt die Beamtengewerkschaft hart. Politisch wird Neugebauer langsam die Gefolgschaft verweigert – auch in seiner ÖVP.

Die Nachricht, die Beamtengewerkschafts-Chef Fritz Neugebauer am Mittwoch aus der Steiermark vernahm, dürfte ihm nicht eben Freude bereitet haben: Nach den Landesbeamten verordnete die steirische Regierung auch den Gemeindebediensteten eine Nulllohnrunde für 2012. So werden die Gehälter von insgesamt 40.000 Beschäftigten in Gemeinden, Spitälern und beim Land eingefroren.

Landeshauptmann Franz Voves (SPÖ) und sein Stellvertreter, Hermann Schützenhöfer (ÖVP), nannten diese Maßnahme einen „wichtigen Beitrag“ zur Haushaltskonsoldierung. Das Land spare 50 Millionen Euro – was es auch dringend nötig habe. Und der Bund, sagte Schützenhöfer, würde gut daran tun, „auch im inneren Bereich diese Bereitschaft zu zeigen, um es der großen Mehrheit der übrigen Steuerzahler leichter zu machen, ein Solidaropfer zu bringen“.

Doch die Beamtengewerkschaft denkt nicht daran, Bescheidenheit walten zu lassen – auch nicht in Zeiten, in denen Sparpakete und Schuldenbremsen zur Notwendigkeit erklärt werden. Das „letzte Angebot“ von Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ), eine Lohnerhöhung um 2,5 Prozent, schlugen Neugebauer und seine Mitstreiter aus: Sie hätten ihre Forderung ohnehin von 4,65 auf 3,9 Prozent revidiert. Die Drohungen reichen bis hin zu Streiks.

Privilegierte Staatsdiener

Argumente, warum es den Beamten gut anstehen würde, einen Beitrag zum staatlichen Sparkurs zu leisten, schlägt die Gewerkschaft in den Wind. Dabei gilt das alte Sprichwort, wonach ein Staatsdiener zwar weniger verdiene, das aber garantiert, schon länger nicht mehr. Das durchschnittliche Jahresgehalt der Beamten lag im Vorjahr mit 51.228 Euro brutto weit über jenem der Angestellten (34.146) und Arbeiter (18.318).

Im „Einkommensbericht 2010“ belegt der Rechnungshof außerdem, dass sich im vorigen Jahrzehnt keine andere Berufsgruppe ähnlich starker Lohnabschlüsse erfreute wie die de facto unkündbaren Staatsdiener: Während die Gehälter der ASVG-Bediensteten zwischen 1999 und 2009 um 3,5 Prozent stiegen, schnellten die der Beamten um 26 Prozent in die Höhe.

Privilegien genießt der öffentliche Dienst auch bei den Pensionen: Während der Ruhebezug von Arbeitern und Angestellten derzeit aus den 23 besten Verdienstjahren berechnet wird, liegt der Durchrechnungszeitraum für Beamte bei neun Jahren und zwei Monaten.

Das ist einer der Gründe, warum Staatsdiener mit gut 2600 Euro monatlich mehr Rente beziehen als der Durchschnitts-Österreicher mit kaum 1000 Euro. (Ein anderer ist der höhere Akademikeranteil.) Hinzu kommt, dass für Beamte in Frühpension keine Ruhensbestimmungen gelten: Sie dürfen, anders als die ASVG-Versicherten, dazuverdienen, so viel sie wollen.

Politisch wird Neugebauer langsam die Gefolgschaft verweigert – auch in seiner ÖVP: Aus der Steiermark nehme er „bemerkenswerte Erneuerungssignale“ wahr, sagte Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl zur „Presse“. Er hoffe, dass dies auch auf Bundesebene möglich werde. Ähnlich argumentierte ÖVP-Klubchef Karlheinz Kopf schon im ORF: Die Forderungen nach 3,9 oder sogar 4,65 Prozent seien nicht akzeptabel. „Ich denke, dass die Beamtenministerin einen maßvollen Vorschlag gemacht hat mit 2,5 Prozent, der eigentlich schon unsere Möglichkeiten im Budget überfordert.

Doch Neugebauer hält unbeirrt an seinem Kurs fest: Die Schuldenbremse dürfe keine Auswirkungen auf die Gehaltsabschlüsse haben, sagte er. „Wir verhandeln für 2012 und richten uns dabei nach den Inflationsdaten.“ Eine Nulllohnrunde für den öffentlichen Dienst wäre auch „volkswirtschaftlich unklug“. Wer habe sich denn jemals an der Steiermark orientiert? „Irgendwelche Erzherzöge vielleicht, früher.“

Dabei folgt die Steiermark einem europäischen Trend: Vor allem in den Krisenländen sind Nulllohnrunden im Staatsdienst beliebt. Nach einer fünfprozentigen Kürzung im Vorjahr müssen die spanischen Beamten bis 2014 auf die nächste Lohnerhöhung warten. Die Gehälter der italienischen, portugiesischen und französischen Kollegen sind bis 2013 eingefroren.

Nulllohnrunden in der EU beliebt

Die britische Regierung diskutiert derzeit unter großen Protesten ähnliche Einschnitte . Noch schlimmer trifft es die Staatsdiener im schuldengebeutelten Griechenland, wo Lohnkürzungen bis zu 40 Prozent anstehen. Allerdings halten sich auch Staaten, die weit weniger von der Finanzkrise betroffen sind, zurück: Die Beamten in Tschechien und Dänemark mussten sich mit einem Plus zwischen 1,2 und 1,7 Prozent zufriedengeben. In Schweden wurden es immerhin 2,5 Prozent.

diepresse.com

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