ÖAAB-Stammtisch der Landesfachgruppe Bundesheer Wien – Einladung
Liebe Kolleginnen und Kollegen!
Stammtischzeit 2012!
Dienstag, am 10. Jänner 2012 ab 16.00 Uhr beim „Zum Friedensrichter“ (1020 Wien, Obere Donaustrasse 57).
Erreichbar über die U-Bahn Stationen U4-Schottenring oder U2-Ausgang Herminengasse.
Bitte dieses Jour Fix vormerken! Jeden ersten Dienstag im Monat ab 16.00 Uhr. Abweichende Treffen bzw. Orte werden hier verlautbart!
Wir würden uns sehr über Dein / Euer Kommen freuen.
PS: Kolleginnen und Kollegen aus den Bundesländer sind natürlich Herzlich Willkommen!
Wehrpflicht – ÖVP sieht Pilotprojekte als „nutzlose Planspiele“
APA0307 5 II 0211 Siehe APA0270/23.01 Mo, 23.Jän 2012
Wehrpflicht – ÖVP sieht Pilotprojekte als „nutzlose Planspiele“
Utl.: Klikovits: Installation eines Berufsheeres im
Regierungsübereinkommen nicht vereinbart =
Wien (APA) – Die Pläne von Verteidigungsminister Norbert Darabos (S) stoßen beim Koalitionspartner weiter auf Ablehnung. „Darabos verpulvert das Budget des Bundesheeres lieber in militärischen Pyramidenspielen, anstatt es für die Truppe zu verwenden. Mit diesen Pilotprojekten beschädigt der Minister das österreichische Bundesheer, gefährdet die Sicherheit des Landes und verunsichert das Bundesheerpersonal“, sagte ÖVP-Wehrsprecher Oswald Klikovits in einer Aussendung.
„Die Pilotprojekte sind teurer als der Regelbetrieb und zielen auf die Installation eines Berufsheeres ab, das aber im Regierungsübereinkommen nicht vereinbart ist“, so Klikovits weiter. „Darabos versucht über teure und nutzlose Planspiele – immerhin kosten die Pilotprojekte zumindest vier Millionen Euro jährlich – eine schleichende Abschaffung der Wehrpflicht zu erzielen. Diese Vorgangsweise ist nicht akzeptabel“, sagte der Wehrsprecher.
Kritik kam auch vom freiheitlichen Bundesheergewerkschafter Manfred Haidinger. Er gab gegenüber der APA zu bedenken, dass für die gewünschte schnellere Mobilmachung der Milizkompanien die gesetzlichen Rahmenbedingungen fehlen. Außerdem würde die Aufstellung eines Musterverbands in der Khevenhüller-Kaserne in Kärnten dazu führen, dass in vielen anderen Bundesländern ähnliche Truppen „ausgehungert werden müssen“. Um den Musterverband mit zusätzlich ca. 350 Berufs- und Zeitsoldaten neben den bestehenden 150 Berufssoldaten zu füllen, würden diese Planstellen wo anders fehlen.
(Schluss) pm/has
Bundesheer: Weißbuch 2010 veröffentlicht
127 Seiten Zahlen, Daten, Fakten rund um das Österreichische Bundesheer
Das Weißbuch 2010 des Österreichischen Bundesheers ist da und informiert ab sofort interessierte Leserinnen und Leser ausführlich über die Leistungen der Streitkräfte im Berichtszeitraum 2009/2010. „Das Weißbuch zeigt das eindrucksvolle Leistungsspektrum unserer Soldatinnen und Soldaten, vom internationalen Krisenmanagement, über den Katastrophenschutz, bis hin zur Luftraumüberwachung„, sagte Verteidigungsminister Norbert Darabos anlässlich der Veröffentlichung. Das Weißbuch liefert eine Analyse der sicherheitspolitischen Lage für den Berichtszeitraum und Rück- sowie Ausblicke auf militärstrategische, organisatorische und personelle Entwicklungen der österreichischen Landesverteidigung.
Die Bilanz, die mit dem Weißbuch 2010 gezogen wird, ist eine eindrucksvolle: 471.880 Personenstunden im Katastropheneinsatz leisteten allein die Landstreitkräfte im Berichtszeitraum. Mehr als 975.000 Liter Löschwasser wurden von den Luftstreitkräften transportiert. Insgesamt 419 Flugstunden leisteten Bundesheer-Piloten zur Luftraumüberwachung während des World Economic Forum in Davos 2009 und 2010.
Neben allen wichtigen Zahlen zu den Einsätzen des Bundesheeres im In- und Ausland sowie den Budget- und Personalzahlen finden sich im Weißbuch 2010 auch Fakten, die normalerweise nicht im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung stehen. So kann man beispielsweise nachlesen, dass es dem Bundesheer 2010 gelungen ist, seinen CO2-Ausstoß durch den Einsatz von Biomasse um etwa 5.000 Tonnen pro Jahr zu senken.
Das Weißbuch erscheint auf Entschließung des Nationalrates in einem Zweijahres-Rhythmus und hat zum Ziel, die Standortbestimmung der österreichischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik und des Bundesheeres darzustellen.
SERVICE: Das „Weißbuch 2010“ steht unter www.bundesheer.at zum Download zur Verfügung.
SPÖ: Frühpensionsstopp für alle Beamten
Die SPÖ schlägt im Ringen um ein Spar- und Reformpaket eine neue Richtung ein: Sie legt 19 Vorschläge für Einsparungen in der Verwaltung vor – darunter die Pensionen der Beamten.
Die SPÖ hat in die Verhandlungen um ein neues Sparpaket 19 Verwaltungsreform-Vorschläge eingebracht. Damit dürfte die Partei nun ihre Sparwilligkeit unter Beweis stellen wollen – in den vergangenen Tagen wurde ihr immer wieder vorgeworfen, anstatt zu sparen neue Steuern einführen zu wollen. Ein solcher Schritt würde auch in den Folgejahren „sehr positiv budgetwirksam“ sein, betonte SPÖ-Finanzstaatssekretär Andreas Schieder im „Ö1-Mittagsjournal“ am Mittwoch.
Weiters auf der Liste finden sich Dauerbrenner wie die Auflösung von nicht ausgelasteten Bezirksgerichten. Dafür bräuchte die Regierung allerdings die Zustimmung der Länder. Das Staatsarchiv und das heeresgeschichtliche Museum sollen in ein „Haus der Geschichte“ eingebracht, die landwirtschaftlichen Schulen ins Unterrichtsministerium und die Immobilienverwaltung des Bundes zusammengelegt werden.
Schieder schränkte allerdings ein, dass es sich dabei vorwiegend um Expertenvorschläge – etwa vom Rechnungshof – handle. Was dann im Endeffekt umgesetzt werde, das würden die Verhandlungen zeigen. Klar sei jedenfalls, dass man nicht nur über einnahmenseitige Konsolidierungsmaßnahmen verhandle, sondern auch über Einsparungen.
diepresse.com - ÖBB-Frühpensionen: „Bloße Effekthascherei der Politik“
Parlamentarische Anfragebeantwortungen
- geplante Schließung der Kaserne Tamsweg (BMLVS) – beantwortet durch 9441/AB
- zivile Nutzung des Militärflughafens Zeltweg (BMLVS) – beantwortet durch 9440/AB
- Dr. Saskia Wallner, Grüne Lobbyistin bei „Ketchum Publico“ (BMLVS) – beantwortet durch 9439/AB
- Franz Fischler, der ÖVP-Lobbyist (BMLVS) – beantwortet durch 9438/AB
- angeblich günstige Jagdgesellschaften am Truppenübungsplatz Allentsteig (BMLVS) – Frist für die Beantwortung 19.02.2012
- Kasernenschließungsplan 2011 (BMLVS) (weiterlesen…)
Bundesheer: Führungspositionen neu besetzt
Oberst Michael Janisch neuer Leiter des Amtes für Rüstung und Wehrtechnik und Major Franz Krasznitzer neuer Kommandant des Aufklärungs- und Artilleriebataillons 7
Verteidigungsminister Norbert Darabos hat heute zwei Führungspositionen im Österreichischen Bundesheer neu besetzt. Er folgte der Empfehlung einer unabhängigen Bewertungskommission und bestellte Oberst des Generalstabes Janisch zum neuen Leiter des Amtes für Rüstung und Wehrtechnik und Major Krasznitzer zum neuen Kommandanten des Aufklärungs- und Artilleriebataillons 7.
Oberst des Generalstabes Janisch
Oberst Janisch absolvierte 1980 bis 1983 die Theresianische Militärakademie in Wiener Neustadt. Anschließend kam er als Zugs- und Kompaniekommandant zu den Panzerbataillonen 33 und 10. Seit Beginn seiner Militärdienstzeit hat ihn die Wehrtechnik begleitet. Als Generalstabsoffizier wurde er zum Chef des Stabes der 3. Jägerbrigade (1995 bis 1998) sowie der 4. Panzergrenadierbrigade (2003) berufen. In der Zentralstelle etablierte er als Referatsleiter für Ausbildungsgrundlagen von 2003 bis 2006 den Fachhochschulstudiengang Militärluftfahrttechnik. Darüber hinaus entwickelte er die Ausbildung des luftfahrttechnischen Personals und baute die Flieger- und Fliegerabwehrtruppenschule auf. In den letzten zehn Jahren übernahm er wesentliche Funktionen im Ausland: Unter anderem war er 1998 Chef des Stabes des deutschen-österreichischen Übungskontingentes der NATO in Slowenien. Von 2007 bis 2011 war er als Verteidigungsattaché in Schweden. Der gebürtige Wiener ist verheiratet und hat vier Kinder.
Major Franz Krasznitzer
Der gebürtige Kärntner (41) begann seine militärische Karriere 1989 an der Theresianischen Militärakademie. Danach war der gelernte Artillerieoffizier beim Panzerartilleriebataillon 9 in Baden tätig. Nach mehreren Kommandantenfunktionen wurde er dort 2004 stellvertretender Bataillonskommandant. Von 2008 bis 2011 leitete er das Institut Aufklärung in Zwölfaxing. Dabei vermittelte er Führungskompetenzen sowie fachliche Inhalte. Erfahrungen im Ausland sammelte er als stellvertretender Kompaniekommandant in Syrien. Darüber hinaus nahm er an zahlreichen internationalen Übungen teil.

